Cookies

Eine EU-Richtlinie schreibt vor, dass ein Webseitenbenutzer erst seine Einwilligung erteilen muss, bevor ein Cookie gesetzt werden darf.

Ein Cookie ist eine kleine Datei, die auf dem Computer (oder anderem Anwender-Endgerät) abgespeichert wird. Welche Daten in dieser Datei gespeichert werden kann die aufgerufene Webseite selbst beeinflussen.

Die Informationen in dem Cookie, sendet der Browser bei jedem Aufruf der Webseiten einer Domain mit. Dadurch kann z.B. der Webserver erst erkennen, dass ein Aufruf einer Webseite zu einem anderen Aufruf des gleichen Anwenders gehört, und somit dann auch erst den richtigen Inhalt ausliefern.

Möchte ein Anwender keine Cookies verwenden, so kann er seinen Browser so einstellen, dass Cookies nicht angenommen und gespeichert werden. Eventuell funktionieren einige der Webseitenfunktionen dann aber nicht.

Die „Cookie-Richtlinie“ (2009/136/EG) hat den Schutz personenbezogener Daten in elektronischer Kommunikation zum Inhalt.

Der Hintergrund dieser Richtlinie „personenbezogene Daten zu schützen“ ist zu  begrüßen. Leider werden in den Cookies selten personenbezogene Daten gespeichert. Eher werden am Server personenbezogene Daten gesammelt und über ein Cookie werden diese Daten mit einer Indexnummer verknüpft.

Verwendet eine Webseite nun ein Tool (durch einen Dritten betrieben) zur Analyse des Benutzerverhaltens auf einer Webseite, so werden indirekt personenbezogene Daten (Indexnummer) an dritte übergeben.

www.unifox.at verwendet auch ein derartiges Tool.

Würde man ein Benutzertracking mit den gleichen Tools betreiben, ohne dabei ein Cookie zu setzen, so würde die rechtliche Situation der Weitergabe von personenbezogenen Daten gelten, aber man müsste keinen Hinweis auf der Seite anbringen.

Daher denke ich (persönliche Meinung), die Umsetzung der Cookie-Richtline stellt nur eine Belästigung der Anwender dar.